Beispiel Okutama River Terrace mit Zelten
auf hölzernen Plattformen im Wald. Besonders stylisch: Circus Outdoor Tokyo
mit Gourmetküche und Vintage-Design.
Janoyu Onsen
Takaraso.
oder im Sessellift schon bis auf 472 Meter.
Das Panorama hoch oben und vor allem
der Blick auf den Fuji sind aber eine Attraktion für sich. Extra-Bonbons: Tokios
höchstgelegener Biergarten zum Einkehren, der Takaosan-Yakuo-Tempel zum Beten und das Thermalbad am Fuße des
Berges zum gemütlichen Badevergnügen.
Action am Tama River
Von April bis Oktober laden die vielen
wasserreichen Schluchten von Tama zum
Canyoning ein. Die Schneeschmelze im
Frühling ist die ideale Zeit für RaftingTouren. Glücksgefühle gibt es auch beim
Kanu- und Kajakfahren, und Angler
fangen Forellen und Lachse. Gut für den
Hunger nach dem Sport: Die Gegend ist
eine Schatzkammer köstlicher Speisen,
darunter Wasabi, Wildgemüse, das Superfood-Gericht Konnyaku und Soba-Nudeln.
Kletterspaß und Shinto-Rituale
Als heiliger Berg verehrt wird der Mitake
(929 Meter) hoch über Ōme mit seinem
mehr als 2000 Jahre alten Shinto-Schrein.
Die Gasthäuser auf dem Weg zum HeiligMusashi-Mitake-Schrein.
tum, die früher Pilgern vorbehalten waren,
empfangen heute auch Touristen. Die Besitzer sind Shinto-Priester und zelebrieren
für ihre Gäste spirituelle Rituale wie die
Reinigung im Wasserfall. Extra-Tipp: Die
Mitake-Schlucht ist ein beliebter Spot zum
Bouldern; so heißt das Klettern ohne Seil.
Wüstenschönheit Ura-Sabaku.
Kurs auf die Schwarze Wüste
Die größte der mehr als 100 Izu-Inseln ist
Oshima mit dem immer noch aktiven Vulkan Mihara. Mit ihrer Mondlandschaft ist
die Insel ein Traum für jeden Geologen
und ein Abenteuerspielplatz für Wanderer
und Outdoor-Fans. Highlight ist Ura-Sabaku, Japans berühmte schwarze Wüste, an
den Flanken des Mihara, der auch für die
vielen heißen Quellen der Insel verantwortlich ist. Von Januar bis März hüllt sich
Oshima in ein Meer aus rosa Kamelienblüten. Gut zu wissen: Nach Oshima geht es
in 25 Minuten auch per Flugzeug.
Wellenreiten und Vulkan-Wellness
Schwimmen und surfen, sonnenbaden an
weißen Stränden oder Kunst bewundern:
Für all das steht Niijima, zweieinhalb Fährstunden von Tokio entfernt. Auch hier gibt
es heiße Quellen. Am markantesten ist das
Yunohama-Bad hoch auf einer Klippe;
Open-Air-Kunst
auf Niijima.
Vulkankrater für Pioniere
Die abgelegenste und geografisch interessanteste der Izu-Inseln ist Aogashima: ein
Vulkankrater, aus dem ein weiterer Vulkan
herausragt das perfekte Ziel für Naturliebhaber und Outdoor-Fans.
Einsamkeit
inklusive:
Aogashima.
Wildnis mit Unesco-Prädikat
Die mehr als 30 Ogasawara-Inseln rund
1000 Kilometer vor der Küste Tokios sind
Unesco-Weltnaturerbe. Sie gelten als
Tauchparadiese und sind die Heimat von
Delfinen und je nach Jahreszeit auch von
Walen. 24 Stunden dauert die Fährfahrt
dorthin. Die weite Strecke lohnt sich allemal, denn die Erlebnisse reichen von Walbeobachtung über Wandern und Kajakfahren bis zu Schnorcheln und Tauchen.
Minamijima, eine der Ogasawara-Inseln.
weiter südlich liegt Mamashita-Onsen mit
Innen- und Außenbecken. Und der Yunohama Roten Onsen glänzt mit sechs Pools
mit Meerblick. Kultur-Tipps: Niijima ist
bekannt für seine Glaskunst und für die
Moyai-Stein-Skulpturen, die an die Statuen
der Osterinseln erinnern.
FOTOS: TOKYO CONVENTION & VISITORS BUREAU (8), CIRCUS OUTDOOR TOKYO, JNTO
Gipfelglück und Wellness-Spaß
Zugegeben: Eine sportliche Höchstleistung ist das nicht. Der Takao ist gerade
mal 599 Meter hoch. Und wer sich das
nicht zutraut, kommt auch per Seilbahn
Delfintauchen und Sterngucken
Eine vulkanische Perle ist auch die dicht
bewaldete Insel Toshima mit gerade mal
350 Einwohnern. Hin geht es per Schiff ab
Tokio oder per Hubschrauber von Oshima.
Highlights: der Miyatsuka (508 Meter) mit
Blick auf viele andere Inseln und auf den
Fuji, Sternbeobachtung vom Minami-gaYama-Park sowie ein Ausflug zum Tauchen und zu den Delfinen. Saison für beides ist von April bis November.
Wandern zu
Füßen des Mitake.
Counter Info Tokio 9
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